Judo

15.-17.11.19: Fahrt in die Jugendherberge

28. April 2019

15.-17.11.19: Fahrt in die Jugendherberge

Liebe Judoka, liebe Eltern,

die diesjährige Jugendherbergsfahrt führte uns vom 15. bis 17. November 2019 - wie könnte es auch anders sein ? - wieder in die wunderschön gelegene Zirkusjugendherberge nach Nettetal-Hinsbeck. Treffpunkt war wie gewohnt kurz vor 16Uhr in Büttgen an der Halle, damit es dann pünktlich losgehen konnte. Und so machten sich 26 der 27 jugendlichen Mitfahrerinnen und Mitfahrer, die da waren Anton S., Ava A., Carlotta L., Enno S., Franziska K., Haruki P., Hendrik S., Jan K., Jule K., Laura P., Lea D., Lena S., Leo W., Lujain S., Majed S., Malia S., Marla S., Max M., Maya K., Mia M., Munzer S., Mustafa M., Nick R., Nicki C., Oceane S., Phillipp S., Pia T., Sara D. und Swantje W.,auf den Weg, denn Hendrik hatte noch eine schulische Verpflichtung und stieß deshalb erst im Laufe des Abends zur Gruppe dazu. An Betreuern waren wieder einmal Marion Pfaff, Werner Adler und Herbert Thora mit dabei, doch sollten sie diesmal - abgesehen von der schon im letzten Jahr sehr lieb gewonnenen hochmotivierten tollen Unterstützung von Hendrik - auch durch Sabrina Gippert über das ganze Wochenende verstärkt werden.

Leider bekam eines der mitreisenden Mädchen schon beim Eintreffen so viel Heimweh, dass es dann doch lieber zurück mit nach Hause wollte. In der Nacht brach das Heimweh dann auch noch bei einem weiteren Mädchen durch, doch legte sich dies dann doch mit etwas Zureden und so konnten die zur JH gekommenen Eltern doch wieder alleine den nächtlichen Heimweg antreten. Abgesehen davon gab es noch leichte gesundheitliche Unpässlichkeiten bei einem dritten Mädchen, doch sonst war es ein eher ruhiges Wochenende. Ruhig? Nein, das kann nicht sein, denn wie schon so oft, ließ Werner Adler es sich auch diesmal nicht nehmen und erfüllte die Umgebung zu (fast) jeder Tages- und auch Nachtzeit mit seinem einzigartigen und weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntem Gesang. Dass der Schwerpunkt des dargebotenen Liedgutes inhaltlich eher 450 km weiter nördlich beheimatet lag, tat der Stimmung keinen Abbruch und noch lange wird man sich ins Hinsbeck fragen, was sie denn nun mit dem "Plattdeutschen Strand" zu tun haben ...

Doch der Reihe nach: gleich nach der Ankunft in der Jugendherberge wurde erst das Gepäck auf die Zimmer gebracht und die Betten bezogen, aber dann ging es auch gleich raus, warteten doch der Spiel- und Fußballplatz darauf, noch vor dem Abendessen das erste Mal gestürmt zu werden. Da Petrus es über das ganze Wochenende sehr gut mit unserem Reisetrupp meinte, stieg die Stimmung auch gleich auf einen hohen Pegel an.

Die Mahlzeiten in der Jugendherberge waren durchweg abwechslungsreich, so dass es für jeden etwas gab und Sattwerden war in Hinsbeck ja noch nie ein Problem. Natürlich gehört es auch zu den Gewohnheiten (fast hätte ich Pflichten gesagt) in der Jugendherberge, dass jede Gruppe selber einen Tischdienst stellt und dankbar wurden über das Wochenende diverse "freiwillige" Meldungen angenommen, drängten sich einige Kids doch fast unzügelbar durch ihr Verhalten für die besondere und verantwortungsvolle Aufgabe nach vorne, da konnte man dann auch nicht nein sagen ;-)

Auch schon zur Tradition der Fahrt gehört, dass es am ersten Abend zur Nachtwanderung in den Wald geht. Und obwohl man sich wahre Schauergeschichten über den Hinsbecker Wald und die dort ihr Unwesen treibenden Gestalten erzählt, kamen auch diesmal alle gesund und munter wieder in der Jugendherberge an. Noch schnell durch die Waschräume und dann ab ins Bett und an der Matratze horchen - das war zumindest der Plan. Doch wie so oft im Leben klaffen Plan und Wirklichkeit auseinander und so wurde es nicht überall sofort leise - was aber auch mit zum Alltag einer JH-Fahrt gehört.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück wieder raus an die frische Luft. Bei einem Orientierungslauf wurden u.a. die Pfarrkirche St.Peter von Nettetal-Hinsbeck, die Stammenmühle aus dem frühen 19. Jahrhundert und die denkmalgeschützte Kreuzkapelle aus dem frühen 18. Jahrhundert angelaufen. Und natürlich durfte auch der lieb gewonnene Abstecher zum Aussichtsturm auf dem Taubenberg nicht fehlen, von dem man in 110 m Höhe über NN einen hervorragenden Blick über die Krickenberger Seenlandschaft hat. Mag es dem ein oder anderen schon anstrengend erscheinen, diesen Turm in ruhigen Tempo einmal zu erklimmen, so legten einige der Kids eine kleine Extra-Trainingseinheit ein und liefen den Turm gleich mehrfach hintereinander um die Wette nach oben.

Wieder zurück und gestärkt ging es gleich wieder raus Richtung Wald und neben anderen sportlichen Aktivitäten wurde dem Schwedenschach intensiv zugesprochen, das dieses Jahr einmal versuchsweise ausgeliehen und mitgebracht wurde, um stets Abwechslung in das Programm zu bringen. Bei dieser, aber auch anderen Gelegenheiten, drängte sich ganz unauffällig der scheue Waldschrat ins Bild, wie dem aufmerksamen Betrachter der Fotos sicherlich nicht entgangen ist. Hierbei handelt es sich aber um ein ganz besonders freundliches und sympathisches Exemplar, das sonst eher in Küstenregionen beheimatet ist.

Der Abend wurde dann in der guten Stube mit verschiedenen Spielen und Bastelaktivitäten gestaltet. Neben Malen und Basteln einer Mühle aus Pappe, stand auch das allseits geschätzte Sockenbasteln wieder zur Wahl auf dem Programm. Hierbei kamen wirklich tolle Geschöpfe zum Vorschein und alle staunten nicht schlecht, wie kreativ und einfallsreich die Kids sind. Und wer wollte, konnte sich auch noch mit den Stapelbechern, sei es beim Stapeln auf Zeit oder Erstellen phantasievoller Bauwerke, beschäftigen.

Am Sonntag Morgen mussten erst die Zimmer "Klar Schiff" gemacht und das Gepäck in den Gruppenraum gebracht werden. Danach ging es noch einmal zu einer Runde auf den Spielplatz oder in den Wald, wo das letzte Mal Hand an die selbst gebauten Hütten und Unterschlüpfe angelegt wurde, bevor dann das Mittagessen langsam aber unaufhörlich das Ende der Fahrt einläutete. Denn nach dem Essen kamen sukzessive die Eltern, die sich freundlicherweise für den Abholdienst bereit erklärt hatten, in Hinsbeck in der Jugendherberge an.

Schnell noch eben zurück nach Kaarst und dann war sie auch schon vorbei - die diesjährige Fahrt in die Jugendherberge. Aber keine Angst, es wird bestimmt nicht die letzte gewesen sein. Und in den zahlreichen Erzählungen bleiben die Erinnerungen ja auch sicherlich noch eine ganze Zeit lang frisch :o)

Wir sagen herzlichen Dank allen Eltern, die mit Hin- oder Rückfahrt die Kids in die JH gebracht haben. Vielen Dank auch noch einmal an die Betreuer Marion Pfaff, Sabrina Gippert, Werner Adler und Herbert Thora sowie Hendrik für die Unterstützung, die das Wochenende wieder zu einer unvergesslichen Fahrt gemacht haben und vielen Dank auch an Werner Adler und Hendrik für die schönen Bildimpressionen.

Beste Grüße und bis bald zurück auf der Matte
Das Judoteam
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