Trotz Hindernissen 48 Sportabzeichen verliehen

27. November 2020

Trotz Hindernissen 48 Sportabzeichen verliehen

Weder die Pandemie noch die Sperrung des Platzes konnten die Sportler und das Sportabzeichen-Team aufhalten. Letztere haben nun Abzeichen, Urkunde und ein kleines Präsent für die Kinder persönlich zugestellt.

Insgesamt 48 Sportler haben beim VfR Büttgen in diesem Jahr das Deutsche Sportabzeichen erlangt. Weit mehr als erwartet, denn in dieser Saison gab es gleich mehrere Hindernisse: Erst seit Ende Juni, statt wie sonst ab Anfang Mai, konnten die Sportler jeweils freitags trainieren und die einzelnen Disziplinen absolvieren. Dabei musste natürlich Abstand gewahrt und das zuvor erarbeitete Hygienekonzept beachtet werden. Ende September, die nächste Hiobsbotschaft: Ab Anfang Oktober wird der Sportplatz wegen der Erneuerung der Aschebahn gesperrt. „Nur durch die Hilfe der Sportfreunde Vorst, die uns ihren Platz und einen Geräteschrank zur Verfügung gestellt haben, konnten wir weitermachen“, berichtet Joachim Jakob, Organisator für das Sportabzeichen beim VfR, und setzt ein dickes Dankeschön an die Sportfreunde hinterher.

Dank gebührt aber auch in besonderem Maße dem Sportabzeichen-Team, das zum einen allen Widrigkeiten getrotzt hat und zum anderen die Abzeichen den Sportlern nun größtenteils persönlich nach Hause brachten. „Damit konnten wir den 14 Kindern auch den üblichen Weckmann überreichen“, erzählt Jakob. Die Jüngsten unter ihnen waren die 6-jährigen Enes Kaljanac, Lukas Schnell und Charlotte Uchtmann.

Der älteste Teilnehmer war wieder Karl Mühlheim. Der 83-Jährige hat bereits zum neuen Mal das Sportabzeichen abgelegt. Werner Schulz dagegen kämpfte bereits zum 30. Mal um Bronze, Silber oder Gold. Und auch bei den vier Familienurkunden, die der VfR verleihen durfte, gingen mehrere an „Wiederholungstäter“. „Nicht zuletzt hat unser scheidender Präsident Franz-Josef Kallen auch zum vierten Mal das Sportabzeichen abgelegt“, so Jakob.

Bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr, unter einfacheren Bedingungen alle wieder antreten und noch viele neue Sportler mitbringen.

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