Zuletzt war es wieder so weit: die Judoabteilung des VfR Büttgen 1912 e.V. veranstaltete die nunmehr 6. Auflage der Büttgener Judonacht und machte damit das halbe Dutzend voll. Und wieder standen 24 Stunden Judo, Sport, Spiel und Spaß auf dem Programm. Über 40 Teilnehmende hatten sich für die drei Module angemeldet, wenngleich die Youngster unter 8 Jahren wie gewohnt das Modul 2 von 22:00 Uhr bis 8:30 nicht in der Halle verbrachten, einige Teilnehmende erst mit Modul 2 in die Nacht hinein starteten und andere nach Modul 1 leider verhindert waren, aber sich dieses Event nicht entgehen lassen wollten und somit wenigstens die ersten 5 Stunden mit dabei waren. Nach umfangreichen Vorbereitungen durch die Judo-Abteilung wurde die Judonacht am 13. Mai um 18:00 Uhr offiziell eröffnet und alle Teilnehmenden und die Familienmitglieder, die noch in der Halle waren, begrüßt. Die stellvertretende Kaarster Bürgermeisterin Nina Lennhof , war gleich zu Beginn dabei und richtete motivierende Begrüßungsworte an alle Judoka.Dann ging es los beim ersten aktiven Programmpunkt unter dem Motto „Eltern auf die Matte“ können Eltern, aber auch andere interessierte Familienmitglieder unserer Judoka in die Grundlagen des Judo in Theorie und Praxis hineinschnuppern. Und auch dieses Mal hatte die Judo-Abteilung gleich neun interessierte Personen zusätzlich auf der Matte. Nach einer gemeinsamen spielerischen Aufwärmeinheit konnte auf der einen Matte etwas über die Entstehung des Judo und ein paar wichtige Informationen zu diesem schönen Sport, aber auch die Fallschule sowie zwei Würfe und Haltegriffe gelernt werden, während auf der anderen Matte ein Techniktraining stattfand, in dem man sich noch den allerletzten Feinschliff für die Prüfung erarbeiten konnte. Denn es wurden im Rahmen der Judonacht auch wieder vor und nach Mitternacht Kyu-Prüfungen bis zum 2. Kyu angeboten, wovon 10 Prüflinge mit Erfolg Gebrauch machten. Nach der ersten praktischen Einheit für alle und dem Erinnerungsfoto mit den „Schnupper-Eltern“, gab es erst mal Abendessen, das sich alle redlich verdient hatten.Nach dem Abendessen und einem erneuten kurzen Aufwärmen fand dann etwas abseits und in Ruhe auch schon die erste Prüfung statt. Wer wollte, konnte aber natürlich auch noch weiter unter Anleitung am eigenen Programm feilen oder andere der vielfältigen Betätigungsmöglichkeiten in der Halle nutzen. Und eh wir uns versahen, war es auch schon 22:00 Uhr, das erste Modul wurde beendet und die Judoka unter 8 Jahren verließen nach einem weiteren Gruppenfoto die Halle, um daheim im eigenen Bett zu schlafen und natürlich mit der festen Absicht, zum Frühstück als Start des Moduls 3 wieder in der Halle zu sein. Nun waren auch noch die Judoka dazu gestoßen, die erst mit Modul 2 in die Nacht einsteigen konnten. Nach einer weiteren Judoeinheit gab es bis nach Mitternacht einen Mehrkampf, bestehend aus Sockenzielwurf, Standweitsprung und Seilchenspringen. Letzteres war auf 50x begrenzt, sonst wären einige Teilnehmende sicherlich bis zum Morgengrauen durchgesprungen. Und natürlich wurde jede Aktion in allen Disziplinen mit großem Beifall und lautstarkem Anfeuern begleitet.Auch schon als fester Programmteil, jedoch an neuer Stelle im Programm nach Mitternacht folgte nun das gemeinsame Ansehen eines altersgerechten Films, mit der Absicht, ruhiger in die Nacht hinein zu starten. Was aber erneut nicht aufging, denn auch die jüngsten Teilnehmenden des Moduls 2 entwickelten wieder ein unglaubliches Durchhaltevermögen und machten weite Teile der Nacht zum Tag. So war z.B. den meisten Teilnehmenden der folgenden Nachteinheiten die fortgeschrittene Uhrzeit nicht anzumerken, wenngleich es sich natürlich einige andere Teilnehmende schon auf ihren Schlafunterlagen bequem gemacht hatten und etwas Energie auftankten. Und wer gerade nicht aktiv auf der Matte stand und auch nicht schlafen wollte, fand genügend Gelegenheit bei anderen Aktivitäten oder einfach beim Austausch mit anderen Nachteulen.Um 2:00 Uhr startete die letzte Trainingseinheit vor der nächsten Prüfung, die sich nahtlos an diese Einheit anschloss und gegen 4:30 Uhr durften sich auch alle Prüflinge der Nachtstunden über die neue Graduierung freuen, wenn gleich der Jubel um die Uhrzeit etwas gedämpfter ausfiel.Im Anschluss an die Prüfung gab es wieder Spiel und Spaß auf der Matte und so verging auch die Nacht kurzweilig und aktiv und als gegen 7:30 Uhr zum Gang in die Wasch- und Duschräume und anschließenden Frühstück geblasen wurde, waren die meisten auch schon wieder lange voller Elan bei der Sache. Nach dem Frühstück gab es die nächste Trainingseinheit, die dann in der letzten Prüfung der Veranstaltung für die Jüngeren mündete. Auch hier konnte jeder das gesteckte Ziel erreichen.Während es dann zum Kreativteil ging, alle Judoka malten und bastelten gemeinsam ein Memory mit über 100 Karten mit Judomotiven, kam die U9-Mannschaft von den Vereinskollegen aus der Fußballabteilung, die auch gerne einmal in unseren schönen Sport reinschnuppern wollten, was die Judo-Abteilung natürlich sehr gerne in den Ablauf mit eingebaut hat.Nach dem folgenden Mittagessen stand erst wieder ein Spiel- und Spaßeinheit auf dem Programm, bevor dann zum Abschluss einen Parkour aufgebaut wurde, der dann von allen noch mehrfach durchlaufen wurde. Und damit endete auch die Judonacht und es stand „nur noch“ das Abbauen und Großreinemachen auf dem Programm.Mit vielen Händen war dann aber auch recht schnell wieder alles „klar Schiff“ und so konnte die Nachhut der Abteilung Judo nach sogar über 24 Stunden nach einer wieder gelungenen Veranstaltung die Halle abschließen und den Heimweg antreten. Bevor es am Ende unter geht, hier noch schnell die Liste der erfolgreichen Prüflinge, die ab sofort nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet sind, den nächst höheren Gürtel zu ihrem Judoanzug zu tragen. Im Detail bestanden: - zum 7. Kyu (gelb): Henry R., Lennart S., Leon K., Luca L.- zum 6. Kyu (gelb-orange): Ben S., Jonah B., Julia K.- zum 5. Kyu (orange): Jochen S. - zum 2. Kyu (blau): Samuel Lindner, Jonah Schwiewagner Die Judo-Abteilung bedankt sich abschließend bei allen, die wieder einmal zum guten Gelingen der inzwischen schon traditionellen Judonacht beigetragen haben.


















