Speedskating

Zwei Titel bei den Deutschen Marathonmeisterschaften der Speedskater gehen nach Büttgen!

31. Juli 2013

hatte definitiv die richtigen Rollen aufgezogen: Alex Mier
hatte definitiv die richtigen Rollen aufgezogen: Alex Mier

Gleich zweimal ganz oben auf dem Treppchen standen die Speedskater Düsseldorf im VfR Büttgen bei den Deutschen Marathonmeisterschaften am 28.07. in Jüterborg: Silke Röhr war in der AK30 der Damen nicht zu schlagen und Alexander Mier überraschte die Konkurrenz in der AK40 mit einer bärenstarken Vorstellung.

Auf ein oder zwei Medaillen hatten die Büttgener Speedskater insgeheim gehofft aber dass es gleich zwei Titel wurden, davon konnte im Vorfeld niemand ausgehen. Ausgerechnet am angekündigt heißesten Tag des Jahres startete das Rennen auf dem anspruchsvollen Straßenkurs im 50km vor Berlin liegenden Jüterborg. Um die sengende Hitze der Mittagszeit zu umgehen wurden die Rennen kurzfristig zeitlich nach vorne gezogen, ein plötzlich einsetzender Schauer ersparte dann den Sportlern zwar die angedrohte Hitze, führte aber im Gegenzug zum Rollenpoker auf dem 2km Rundkurs. Dieser musste 21mal durchfahren werden was neben der körperlichen Anstrengung auch höchste Konzentration beim Rundenzählen von den Teilnehmern erforderte. Zudem setzte ein 500m langer Anstieg mit anschließender Abfahrt den Speedskatern zu. Am besten mit den Bedingungen zurecht kam einmal mehr in der AK30 der Damen Silke Röhr. Die Weltmeisterin des Jahres 2009 spielte all ihre Routine aus und siegte in 1:22:00 Std. souverän vor Sandra Hirsch (1:26:09 Std. / Blau-Gelb Gross Gerau) und Martina Smutek vom Skate Team Celle (1:30:07).
Alexander Mier komplettierte seinen Medaillensatz bei Deutschen Meisterschaften nach Silber im Marathon 2006 und Bronze über die Halbmarathondistanz 2008 nun mit der Goldmedaille in der AK40. Nachdem er eine Woche vorher beim Westdeutschen Speedskating Cup in Hattingen mit Platz 2 aufhorchen ließ, bestätigte er seine ausgezeichnete Form, suchte frühzeitig die Entscheidung und konnte 2,5 Minuten Vorsprung auf seine Verfolger herausfahren. Er siegte in 1:12:27 Std. vor den zeitgleichen Mathias Schill (SSF Heilbronn) und Dennis Lattacz.
Trotz guten Rennen nicht ganz auf das Podium schafften es Silke Zimmermann (AK 45, Rang 5 in 1:24:54 Std), Andreas Lichtenstein (AK45, Rang 4 in 1:19:42 Std) und Reiner Schubert (AK55 Rang 6 in 1:24:25 Std), den widrigen Bedingungen zum Opfer fiel Julia Wrobel die das Rennen aufgeben musste.

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