Speedskating

Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg: Speedskater des VfR Büttgen bei der NRW Landesmeisterschaft im Inline-Marathon ganz vorne dabei!

4. Juni 2014

Die Herrenspitze bei KM1, Christopher Post auf Pos. 2, an 4 Andreas Lichtenstein
Die Herrenspitze bei KM1, Christopher Post auf Pos. 2, an 4 Andreas Lichtenstein

Mit durchaus großen Hoffnungen standen die Speedskater des VfR Büttgen am Sonntagmorgen um 8:00 Uhr beim 31. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg am Start. Bei der zugleich 4. Station des Westdeutschen Speedskating Cups (WSC) ging es nicht nur um den Tagessieg und wichtige Punkte für die NRW Rennserie, zugleich wurden die Nordrheinwestfälischen Landesmeister im Speedskating über die Marathonstrecke ermittelt. Die Hoffnungen gingen in Erfüllung, drei Landesmeistertitel, drei zweite Plätze und zwei Bronze Ränge waren die erfreuliche Ausbeute aus Büttgener Sicht.

Nachdem im vergangenen Jahr Duisburg ausgerechnet zum Marathon der einzig verregnete Spot in ganz NRW war, zeigte sich dieses Jahr hier das Wetter von seiner besten Seite. Angenehme Temperaturen und wenig Wind bildeten die perfekte Kulisse für ein interessantes Rennen. Bei den Herren lag die Favoritenrolle bei den Teams von MPC Cadomotus und Sebamed Powerslide. Nach der Hälfte der Strecke setzte sich der spätere Sieger, der Niederländer Gerwin Smit (MPC) mit Philipp Forstner aus Gross-Gerau (Sebamed Powerslide) ab und konnten in 1:11:25 Std. einen rund zweieinhalb minütigen Vorsprung auf den Rest des Feldes herausfahren. In der Verfolgergruppe vertreten war mit Alexander Mier und Andreas Lichtenstein gleich ein VfR Duo; Mier hatte hier die größeren Reserven und fuhr in 1:14:06 Team auf den achten Gesamtrang, was gleichbedeutend mit dem Vizelandesmeistertitel in NRW und dem Landesmeistertitel in seiner Altersklasse 40 war. Lichtenstein belegte den 13. Gesamtrang und wurde Vizelandesmeister in der AK40.
Bei den Aktiven konnte Christopher Post seinen Vizemeistertitel im Halbmarathon aus Paderborn bestätigen und kam in 1:22:58 Std. als Zweiter der Aktivenklasse über die Ziellinie. Ebenfalls toll platziert Friedrich Ernst in der AK 60, der mittlerweile 69-jährige Senior des VfR rollte in 1:34:09 Std. zeitgleich mit dem Vizelandesmeister Friedel Dickmeis auf den Bronzerang.

Beim Sieg der Niederländerin Hilde Goovaerts vor der Kölnerin Claudia-Maria Henneken (beide 1:18:57 Std) gab es im Damenrennen gleich zwei Landesmeistertitel für die VfR Speed-Ladies zu feiern. In der AK30 kam es durch Silke Röhr (1:25:56 Std) Laura Sopalla (1:30:52 Std.) und Andrea Meyne (1:30:56 Std.) dabei gleich zum Dreifachtriumph. Wermutstropfen war hier allerdings der Sturz von Laura und Andrea bei der Stadioneinfahrt. Diese ist gelinde gesagt ungeeignet für eine Speedskater Zielankunft. Hier muss für die Zukunft dringend optimiert werden, niemandem kann daran gelegen sein, dass sich hier jemand möglicherweise ernsthaft verletzt. Der zweite Landesmeistertitel ging verdientermaßen an Silke Zimmermann. Sie zeigte in der AK40 eine ganz starke Leistung! Nur 22 Sekunden hinter Goovaerts fuhr sie in 1:19:19 Std. zum ungefährdeten Sieg in der Altersklasse und zeigte sich hervorragend gerüstet für die in 14 Tagen anstehende Masters WM in Dijon. Im Hinblick darauf zeigte sich allerdings auch Doppelweltmeisterin Silke Röhr zuversichtlich: „momentan bin ich -wie man heute leider sah- zwar etwas müde vom intensiven Training aber ich will mein bestes Level halt auch erst in Dijon erreichen.“ Siegerin der Herzen wurde schließlich in der AK50 zusätzlich noch Renate Guske von den Speed-Ladies des VfR. Kein Landesmeistertitel? Leider noch nicht. Obwohl sie mit klarem Vorsprung in 1:37:22 Std. insgesamt die Altersklasse gewann ist zum Landesmeistertitel auch noch die Lizenz des Roll- und Inlinesportverbandes notwendig und die hat sie (noch) nicht beantragt.

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