Speedskating

Gold für Silke Röhr bei den Deutschen Meisterschaften im Speedskaten über die Halbmarathonstrecke!

23. April 2013

Silke Röhr nach ihrem Sieg bei der Halbmarathon DM 2013 (Foto: Silke Röhr privat)
Silke Röhr nach ihrem Sieg bei der Halbmarathon DM 2013 (Foto: Silke Röhr privat)

Eine weitere golden glänzende Medaille bei Deutschen Meisterschaften konnte sich Silke Röhr, die erfolgreichste Speedskaterin des VfR Büttgen, bei der diesjährigen Halbmarathon Meisterschaft in ihrer Altersklasse 35 sichern. Im Endspurt lag sie vier Sekunden vor der Silbermedaillengewinnerin Michaela Geppert von den Rhein-Neckar Skatern und Karen Kunze aus Berlin.

Aufgewertet wurde das in Leipzig unter guten Bedingungen durchgeführte Rennen durch die Teilnahme der 5-fachen Olympiasiegerin im Eisschnelllauf Claudia Pechstein. Sie hatte im Rennen der Aktiven gemeldet und versuchte dort in die Medaillenvergabe einzugreifen. Doch ganz so einfach ist der Wechsel vom Eis auf den Asphalt selbst für eine Weltklasseathletin nicht. Auch wenn sie im Sommer viel auf Inlineskates trainiert, ihre Paradedisziplin sind die 5.000m und somit können die 21,1 Km der Halbmarathonstrecke sehr lang werden. Das musste die 41-jährige Berlinerin dann auch erkennen und sich hinter den Spezialistinnen mit Rang 4 begnügen (1. Katja Ulbrich aus Bayreuth in 39:52 Min, 2. Tina Strüver aus Halle, 3. Claudia-Maria Henneken aus Köln). Da das Rennen in separaten Blockstarts je Alterklasse durchgeführt wurde sind die Zeiten zwar schwer vergleichbar aber Silke Röhr und Claudia Pechstein fuhren mit 43:39 Min. bzw. 43:41 Min. quasi identische Zeiten, ein weiteres Indiz für die Top-Leistung der Büttgener Speedskaterin an diesem Tag.
Ein Jahr nach ihrer Bronzemedaille über die gleiche Strecke fuhr Silke Zimmermann, ebenfalls Speedskater Düsseldorf im VfR Büttgen, auf den undankbaren vierten Platz. In ihrer Altersklasse 40 konnte sie das Tempo des Spitzentrios nicht ganz mitgehen, musste abreißen lassen und kam in 44:47 Min. knapp 2 Minuten hinter ihnen ins Ziel. Den Sieg sicherte sich hier Karina Weindorf (Groß-Gerau) vor Christine Seemann (Frankfurt) und Christiane Kloß (Dresden). Wirklich schlecht erging es Andreas Lichtenstein. Der Büttgener, ehemaliger Deutscher Marathon Meister der AK40 aus 2011, ging erkältungsgeschwächt an den Start und musste bereits nach 2Km erkennen, dass Leistungssport nur mit einem gesunden Körper machbar ist und gab das Rennen auf.

Wer die Speedskater einmal aus nächster Nähe in Aktion sehen möchte, der sollte sich unbedingt den 1. Mai vormerken. Im Rahmen der Rennen zum Spurt in den Mai in Kaarst-Büttgen sind sie ab 15 Uhr mit einem eigenen Wettkampf vertreten.

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