Speedskating

1x Gold, 1x Silber und 2x Bronze bei der Halbmarathon DM in Hattingen!

25. Juni 2014

v.l.: Bronze, Bronze, Gold und Silber ;-)
v.l.: Bronze, Bronze, Gold und Silber ;-)

Schlag auf Schlag geht es für die Speedskaterinnen und Speedskater des VfR Büttgen derzeit. Gerade sind die Weltmeisterschaften vorbei, da geht es auch schon national mit den Titelkämpfen über die Halbmarathondistanz weiter. Weiter auf Erfolgskurs auch Silke Röhr, das Aushängeschild des VfR im Speedskaten. Nach Bronze vor Wochenfrist bei der WM in Dijon jetzt Gold in der AK35 auf der „halben Strecke“ in Hattingen. Zudem noch die Silbermedaille durch Lars ter Veer in der AK40, sowie zweimal Bronze für Andrea Meyne (AK35) und Andreas Lichtenstein (AK45).

In Dijon musste sie noch ihrer Nationalmannschaftskollegin die Silbermedaille überlassen aber diesmal konnte sie ihren Endspurt ungehindert durchziehen und drehte den Spieß einfach um. Das insgesamt 9.!!! DM Gold war Silke Röhr nicht mehr zu nehmen und so siegte sie in der AK35 mit knapp 2 Sekunden Vorsprung in 41:57,80 Minuten vor Michaela Geppert von den Rhein-Neckar Skatern. Völlig überraschend ging dann auch die Bronzemedaille in der AK35 noch nach Büttgen. Über ihre erste DM Einzelstreckenmedaille überhaupt freute sich hier Andrea Meyne in 44:22, 98 Minuten.
Fast hätte sich auch Lars ter Veer das Wochenende in der AK40 vergoldet aber zwei hundertstel Sekunden sprachen gegen ihn und für Heiko Krüger von Blau-Gelb Groß-Gerau, während ter Veer wiederum nur eine hundertstel vor Dennis Lattacz vom MTV Hildesheim lag. Die knappste Entscheidung des Renntages deutete sich schon während des Rennens an. Die siebenköpfige Spitzengruppe blieb über die komplette Distanz zusammen und konterte jede Attacke umgehend; erst auf der Schlussgeraden kam es zum finalen Sprint und zur Silbermedaille für den VfR Büttgen durch ter Veer. Der bat übrigens bei der Siegerehrung später ausdrücklich um Ruhe, denn während seine Frau im Jedermann-Rennen aktiv war hatte er zur auf dem Podium das schlafende Töchterchen Emma auf dem Arm.
Ganz anderes Bild dann im Rennen der AK45. Hier waren mit Andreas Lichtenstein und Stefan Busch zwei Büttgener Speedskater aussichtsreich vertreten, verpassten aber beim Ausreisversuch durch Christian Kraus (ISC Regensburg, Gold in 39:44,28 Min.) und Tjard Kopka (Speedfuchs.de, Silber in 39:45,06 Min.) zur Rennmitte entscheidend nachzusetzen. Dafür legten sie sich dann ihre Gegner im Kampf um die Bronzemedaille taktisch geschickt zurecht. Auf dem 2,6 Km langen Rennkurs der 8x durchfahren werden musste suchten sie sich die entscheidende Stelle für den finalen Antritt gut aus und Stefan Busch schickte den spurtstärkeren Andreas Lichtenstein auf die Reise. Der nutze den Überraschungseffekt perfekt aus und fuhr die Bronzemedaille ungefährdet in 40:56,90 Minuten nach Hause.
Etwas unglücklich verlief der Wettkampf für Silke Zimmermann in der AK45. Während sie das ganze Rennen über das Geschehen in der fünfköpfigen Spitzengruppe mit kontrollierte, hatte sie im Sprint das Nachsehen und musste sich um 2 Sekunden geschlagen in 42:34,88 Minuten mit Platz vier begnügen. Stark und einer Meisterschaft würdig auch die weitern Starterinnen und Starter des VfR. Bei den Damen zeigte in der AK30 Ilka Penners (5. in 44:23,87 Min) ein beherztes Rennen, Julia Wrobel (5. In 49:30,25 Min) mischte munter in der AK45 mit und Angela Heinisch fuhr bei den Kadetten in 47:17,18 auf Rang 13. Reiner Schubert zeigte sich bei den Herren das ganze Rennen über mit in der Spitze der AK55 konnte am Schluss aber im Sprint nicht mitgehen (10. In 43:49,90 Min.). In der AK65 schließlich waren die Büttgener Altmeister am Start. Friedrich Ernst (6. in 47:14,76 Min.) und Manfred Kahls (7. in 51:05,41 Min.) zeigten auch hier ein tolles, engagiertes Rennen. Manfred musste leider im letzten Renndrittel abreißen lassen und Fred erwischte ein Oberschenkelkrampf ausgerechnet im Endspurt.
Angespornt durch die Silbermedaille ihres Mannes sicherte sich Ines ter Veer schließlich noch den Sieg bei den Damen im Jedermann-Rennen über 10 Kilometer… und so kam Töchterchen Emma, diesmal hellwach, als Einzige gleich 2x aufs Podest ;-)

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