VfR Büttgen unterstützt die Stadt Kaarst bei Tour de France

5. Januar 2017

Die zweite Etappe der diesjährigen Tour de France wird auch durch Kaarst führen. Der VfR Büttgen unterstützt die Stadt bei der Planung und Durchführung dieses besonderen Sportereignisses.

Näheres finden Sie im folgenden Zeitungsartikel.

Tour de France: Sponsoren und Streckenposten gesucht

Vorbereitungen auf Sportevent laufen auf Hochtouren

Die zweite Etappe der Tour de France 2017 wird von Düssel­dorf nach Lüttich führen. Als diese Neuigkeit Anfang des Jahres die Runde machte, setz­te sich ein Gedanke bei VfR Büttgen-Präsident Franz Josef Kallen fest: „Kaarst hat die Chance, Durchfahrtsort der Tour de France zu werden. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen und da­für muss ich mich einsetzen.“ Seitdem wir er unermüdlich im Einsatz. Mit Erfolg: Mitte Oktober hat die Tour-Leitung verkündet, dass die große Schleife am 2. Juli einen Ab­stecher durch Kaarst, machen wird.

Dass es Kallen als VfR Präsident als seine Pflicht sah, sich dafür einzusetzen, ha­be viele Gründe gehabt. „Der VfR Büttgen ist ein Radsport­verein, der zahlreiche sehr er­folgreiche Radsportler hervor­gebracht hat, von Olympiasie­ger Udo, Hempel über Günther Schumacher, Andreas Beikirch, die Teutenbergs bis zu Markus Fothen, der als einziger Kaars­ter bei der Tour de France teil­nahm und beinahe das weiße Trikot für den besten Jungfahrer nach Kaarst geholt hätte!' Außerdem sei Büttgen durch das Sportforum mit der Rad­rennbahn sowie dem alljährli­chen „Spurt in den Mai" bei den meisten Radprofis bekannt und beliebt. „Und nicht zuletzt fühlte ich mich auch dem lang­jährigen VfR-Förderer Peter Kirchhartz verpflichtet, ohne den wir heute weder das Sport­forum noch den Spurt in den Mai hätten«, so der VfR-Präsi­dent.

Dass er ohne Mitstreiter kaum etwas erreichen würde, war dem radsportbegeisterten Präsidenten allerdings auch klar. Zu­sammen mit dem ehemaligen stellvertretenden Landrat Jür­gen Steinmetz und Udo HempeI, konnte er Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus schnell, überzeugen, sich für diese Idee einzusetzen. Wobei von Anfang an feststand. Die 50.000 Euro, die von der Tour-Leitung gefordert wurden, damit Kaarst Durchfahrtsort wird, mussten komplett durch Sponsoren und Spenden zusammenkommen.- Zu diesem Zweck wurde eine GmbH gegründet, die inzwischen die geforderte Summe fast zusammen hat. „Dafür danke ich schon einmal allen Spendern und Sponsoren sehr, sehr herzlich", so Kallen. Gleichzeitig hofft er auf weitere finanzielle Unterstützung. Denn natürlich sollen die Zuschauer und Radsportfans - bevor die Radsportler durch 'den Ort rasen und auch danach - unterhalten werden.

„Und für dieses Rahmenprogramm sowie für Gebühren, die bei einer solchen Veranstaltung anfallen, für Sicherheitskräfte et cetera brauchen wir auch noch einmal rund 20.000 Euro", erklärt der VfR-Präsident

Weiter ist das Organisationsteam auf freiwillige Helfer angewiesen. „Wir benötigen noch Hilfe beim Sicherheitskonzept und bei der Vermarktung, aber vor allem brauchen wir entlang der Strecke etwa 150 bis 200 Personen, die aufpassen, dass niemand über die Strecke läuft und es zu einem Unfall kommt", berichtet Kallen. Jeder der Interesse hat, sich das Rennen ohnehin anschauen will und mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich bei ihm melden (fjkallen@gmx.de).

In Kürze werden unter Leitung der Stadt Kaarst mit dem Bereichsleiter für Stadtmarketing Dieter Güsgen Gespräche über verschiedene Arbeitskreise geführt, um die organisatorischen Rahmenbedingungen abzustimmen. Kallen freut sich besonders, dass mit Udo Hempel und Friedhelm in Kirchhartz zwei erfahrene Mitstreiter ihre Unterstützung zugesagt haben. Die genaue Anzahl der benötigten Streckenposten hängt noch davon ab, ob die Tour-Leitung am aktuell vorgesehenen Streckenverlauf festhält. Danach wird der Tross von Neuss über die Rheydter Straße kommend, in die Novesiastraße einbiegen, über Berliner Platz und Bachstraße fahren und dann über, die Gladbacher Straße Büttgen wieder verlassen. „Frau Dr. Nienhaus und wir machen uns aber dafür stark, dass die Fahrer von der Gladbacher Straße erst noch auf die Korschenbroicher Straße, durch die Unterführung zur Driescher Straße fahren und dann mit Blick auf die Radsporthalle Büttgen Richtung Kleinenbroich verlassen", berichtet Kallen. Er hofft sehr, dass die Tourleitung darauf eingeht. Zumal der große Wunsch aller Mitstreiter, dass die Tour erst durch, Kaarst und von dort durch Büttgen führt, nicht erfüllt wurde. „Das war, zugegeben ein herber Rückschlag, denn wir hatten sehr gehofft, dass die Route erst vorbei am Kaarster Rathaus und dann zum Sportforum nach Büttgen führt", berichtet der Präsident. An diesem Punkt bleibt ihm allerdings nicht viel übrig, als abzuwarten. Dafür gibt es noch unendlich viel anderes zu erledigen, bevor die Tour durch Kaarst saust und man einen kurzen Moment lang auch einmal Büttgen bei diesem großen Sportereignis, das auf der ganzen Welt verfolgt wird, im Fernsehen sehen kann.

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